In unserer chinesischen Filmecke stellen wir Ihnen Spielfilme aus der Volksrepublik China, aus Hongkong oder Taiwan vor - aktuelle Neuerscheinungen ebenso wie ältere, besonders interessante sowie außergewöhnliche Filme aus dem chinesischen Sprachraum.
Der Film dieser Seite: "Forbidden Kingdom"
des amerikanischen Regisseurs Rob Minkoff
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Forbidden Kingdom
(USA 2008)
Das Genre
Fantasy - Action
Die Story
Der amerikanische Teenager Jason ist riesiger Kung-Fu-Fan und hat eine besondere Vorliebe für die chinesische Kultur. Als er in einem Pfandhaus den Kampfstab des legendären Affenkönigs entdeckt, wird er unvermittelt ins alte China geschleudert. Bevor er begreift, wie ihm geschieht, steckt er mitten in einem sagenumwobenen Kampf. Denn schnell stellt sich heraus, dass nur Jason den Affenkönig von seinem Fluch erlösen kann, indem er ihm den Stab bringt. Gemeinsam mit dem lebensfrohen Lu Yan und dem schweigenden Mönch stellt sich Jason der größten Herausforderung seines Lebens. Er muss den bösen Jadekriegsherrn und die weißhaarige Dämonin besiegen.
Familienfreundliches Martial-Arts-Fantasy-Epos, welches das erste Gipfeltreffen der beiden Kampfsport-Ikonen Jackie Chan und Jet Li markiert.
Die Darsteller
Jet Li, Jackie Chan, Michael Angarano, Yifei Liu, Morgan Benoit, Jacky Wu
Der Regisseur
Rob Minkoff
Kritiken:
Am Besten ist «The Forbidden Kingdom» ohnehin dort, wo der Film der Genretradition folgt und jenseits von Plot und Plausiblität unmögliche Bewegungen ins Bild bannt - wobei allerdings auch die Computereffekte angestaubt ausgefallen sind. Beim Gedanken, wie wenig aus diesem historischen Treffen gemacht wurde, könnten einem die Tränen kommen - wäre da nicht der Schalk Chans und Lis Charisma. Beide sind Profi genug, um auch unter widrigen Umständen für einige unterhaltsame Momente zu sorgen.
(Christof Zurschmitten)
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Genrefans warten natürlich vor allem auf das erstmalige Zusammentreffen von Chan und Li im Duell auf der Leinwand und werden nicht enttäuscht. Rhythmus, Kraft und Ausstrahlung stimmen, was sicher auch dem berühmten Kampfszenen-Choreographen Yuen Wo Ping ('The Matrix', 'Kill Bill') zu verdanken ist. Neu erfunden werden die Martial Arts dabei nicht, sondern massentauglich virtuos und wenig blutig in Szene gesetzt.
(Diemuth Schmidt)
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Kampf der Titanen? NEIN! Jet Li und Jackie Chan lassen nur in einem einzigen ordentlich choreografieren, doch eher unspektakulären Fight die Fäuste fliegen. Der Rest ist solide Teenie-Lala ohne Überraschungen. Leider ist der Film aus dem etwas ambitioniertes erstes gemeinsames Projekt von Chan und Li sehr albern und stümperhaft geraten. Mit kurzen Worten: ein völlig harmloser pubertärer Abenteuerfilm.
(Nils Grundmann)
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Billiges Fantasy-Komödchen im Stile der unendlichen Geschichte. Schwächelnder Jugendlicher, von gleichaltrigen eher verprügelt als verstanden, findet einen x-beliebigen Gegenstand, der ihn in seine Traumwelt entführt. Dort wird er zu dem Helden, der er schon immer sein wollte, rettet die Welt, kehrt zurück und mischt seine Widersacher mal so richtig auf. Fehlt für die Romantik nur noch ein Spatz an seiner Seite.
Die Filmmusik dürfte komponiert worden sein, indem die Asia- und die Starwars-Taste der Heimorgel gleichzeitig gedrückt wurden.
(www.kinokiller.de)